Dieses Modul ist als Lehrkräfte-Ansicht vorbereitet. Die Inhalte können in Moodle als Text- und Medienfeld eingefügt und anschließend an Lerngruppe, Buchseite, Aufgabenstellung und vorhandene Materialien angepasst werden.
MathematikKlasse 9Lineare Gleichungssysteme
Die Hilfen sind bewusst sichtbar als feste Sections angelegt, damit sie in Moodle ohne JavaScript, Buttons oder Aufklappfunktionen funktionieren.
Formuliere zuerst in eigenen Worten, worum es in Gleichungssysteme – Modul 1: LGS mit zwei und drei Variablen geht. Markiere Schlüsselbegriffe, bekannte Größen, Operatoren und unklare Stellen.
Rechenweg strukturieren: Gegebenes markieren, passende Formel/Verfahren auswählen, Zwischenschritte sauber notieren und Ergebnis im Kontext prüfen.
Vertiefung: alternative Lösungswege vergleichen, typische Fehler markieren und begründen, warum ein Verfahren hier besonders geeignet ist.
Diese Vorlage kann als Erwartungshorizont, Musterlösung oder Hilfekarte genutzt werden.
Hier würde passend sein: Logo.
Ursprünglicher interner Verweis: /img/hnr.png. Bitte selbst einfügen und Lizenzrechte beachten.
Hier würde passend sein: Header.
Ursprünglicher interner Verweis: img/Student Guid-04.png. Bitte selbst einfügen und Lizenzrechte beachten.
Hier würde passend sein: Infobox Symbol.
Ursprünglicher interner Verweis: /img/Student Guid-06.png. Bitte selbst einfügen und Lizenzrechte beachten.
Arbeitsauftrag: Du lernst in diesem Modul, was ein lineares Gleichungssystem (LGS) ist, wie es aufgebaut ist, siehst Beispiele mit zwei und drei Variablen. Es soll noch nicht darum gehen, dass du Lösungen dieser Systeme berechnest. Das kommt in den nächsten Modulen. Bearbeite die Abschnitte der Reihe nach. Plane insgesamt ca. 120-180 Minuten inkl. Nacharbeit & Feedback ein. Das Feedback sollst du mir zum Ende deiner Arbeitszeit per Schulportal-Nachricht zusenden. Hast du eine Nachfrage, kannst du mich entweder über das Schulportal erreichen oder per Mail. Willst du mir Fotos deiner Bearbeitung schicken, kannst du das per Mail bei mir melden. Wenn du konkrete Nachfragen zu einer Aufgabe/Rechnung hast, dann sende mir gerne ein Screenshot/Foto von der Aufgabe per Mail tun.
Disclaimer: In diesem Modul kommen freiwillige KI‑Aufgaben vor. Wenn du KI nicht nutzen möchtest oder darfst, überspringe sie. Kläre das ggf. vorab und beachte Datenschutz/AGB.
Hier würde passend sein: Infobox.
Ursprünglicher interner Verweis: /img/Student Guid-06.png. Bitte selbst einfügen und Lizenzrechte beachten.
Ein lineares Gleichungssystem (LGS) ist eine Sammlung aus linearen Gleichungen, die gleichzeitig erfüllt sein müssen. Die gesuchten Größen heißen Variablen (z. B. x, y, z).
Am einfachsten lässt sich das Prinzip eines LGS an einem alltäglichen Beispiel erklären:
Mathematisch kann man die zwei Einkaufgänge nun zusammenfassen:
Da beide die gleichen Äpfel und Bananen kaufen, steckt hinter den Buchstaben A und B jeweils der Preis für einen Apfel bzw. eine Banane.
In diesem Beispiel kostet ein Apfel A=0,50€ und eine Banane B = 0,30€. Rechne nach!
Ganz allgemein kann man also sagen, dass Lineare Gleichungssysteme sinnvoll sind, wenn verschieden Vorgänge mit gleichen Ausgangssituationen kombiniert werden. Das kann z.B. beim Einkaufen (zwei unterschiedliche Leute gehen einkaufen, zahlen aber für das gleiche Produkt den selben Preis). Die einzelnen Gleichungen sind linear, da sich ihre Situationen proportional verhalten (Mehr Äpfel/Bananen = höherer Endpreis).
Hier würde passend sein: Infobox.
Ursprünglicher interner Verweis: /img/Student Guid-06.png. Bitte selbst einfügen und Lizenzrechte beachten.
Ein lineares Gleichungssystem (LGS) hat in der Regel so viele Gleichungen wie Variablen. Hat es mehr Gleichungen als Variablen, nennt man es überbestimmt. Hat es weniger Gleichungen als Variablen, nennt man es unterbestimmt
.Ein regeluäres (weder über- noch unterbestimmtes) LGS mit zwei Variablen x und y besteht aus zwei linearen Gleichungen:
a1·x + b1·y = c1
a2·x + b2·y = c2
Die Buchstaben a, b und c stellen Parameter dar. Im Gegensatz zu Variablen nehmen sie einen für jede Gleichung festen Wert an.
Ein regluäres LGS mit drei Variablen x, y und z besteht aus drei linearen Gleichungen:
a1·x + b1·y + c1·z = d1
a2·x + b2·y + c2·z = d2
a3·x + b3·y + c3·z = d3
Auch hier stellen die Buchstaben a, b, c und d Parameter dar. Im Gegensatz zu Variablen nehmen sie einen für jede Gleichung festen Wert an.
Wie du sehen kannst, stehen im LGS die gleichen Unbekannten exakt untereinander. Also in der "ersten Spalte" steht hier beispielsweise x, danach y, ...
Du kennst Lineare Funktionen in der Form y=mx+b, zum Beispiel y=2x+4. Wenn man die Unbekannten nun auf die selbe Seite bringt und die "nackte Zahl" auf der anderen seite des Gleichzeichens stehen lässt, erhält man: 2x-y=-4. Dies nennt man die Normalform. In dieser Form kann man sie sauber in ein LGS schreiben.
2x − 3y = 7 die Koeffizienten und die Konstante.x + 2y − 3z = 5.Hier würde passend sein: Infobox.
Ursprünglicher interner Verweis: /img/Student Guid-06.png. Bitte selbst einfügen und Lizenzrechte beachten.
Hier siehst du typische 2×2‑LGS. Wir lösen sie noch nicht – das kommt in Modul 2/3. Du übst erst, Form und mögliche Lösbarkeitsformen (0/1/∞) zu erkennen.
x − y = 2
2x − 2y = 4
Besonderheit: Fällt dir auf, dass die linken Seiten proportional sind?
3x + 6y = 9
3x + 6y = 12
Besonderheit: Fällt dir auf, dass die linken Seite gleich sind, aber andere Konstanten rechts stehen?
2x + 3y = 7
−x + 4y = 5
Besonderheit: Hier sind weder beide Seiten gleich, noch proportional.
Hier siehst du typische 2×2‑LGS. Auf dem ersten Blick lässt sich hie schon erkennen, dass fast alle Gleichungsysteme für alle Zahlen x und y nicht eindeutig lösbar sind.
Warum?
a) x + z = 6z -2x
b) 2b + 3a = 14a
c)−x − y = x + y
Hier würde passend sein: Infobox.
Ursprünglicher interner Verweis: /img/Student Guid-06.png. Bitte selbst einfügen und Lizenzrechte beachten.
Ein 3×3‑LGS hat drei Gleichungen mit den Variablen x, y und z. Ein 3x3 - LGS funktioniert eigentlich genauso wie ein 2x2 LGS. Es hat nur eine Gleichung und eine Variable mehr.
x + y + z = 6
2x − y + 3z = 14
−x + 4y − z = −2
Es kann keine, eine oder unendlich viele Lösungen geben. Wir lösen erst in den nächsten Modulen – hier geht es um das Erkennen und Aufschreiben in Normalform.
Vervollständige die Lücken – nutze bei Bedarf deine Notizen:
Hier würde passend sein: Hinweis.
Ursprünglicher interner Verweis: /img/Student Guid-07.png. Bitte selbst einfügen und Lizenzrechte beachten.
Hier würde passend sein: Infobox.
Ursprünglicher interner Verweis: /img/Student Guid-06.png. Bitte selbst einfügen und Lizenzrechte beachten.
Hier kannst du Musterlösungen einblenden. Nutze sie erst nach eigener Bearbeitung als Vergleich oder zur Selbstkontrolle.
Beantworte die Fragen und sende deine Antworten im Schulportal mit dem Betreff:
„9G HNR Feedback E‑Learning: LGS – Modul 1“.