Phase T (Tuning): Finale Sichtung, Ausbesserungen, Ziel-Check aus D und Entscheidung: fertig oder gezielt zurück zu E.
Deine Rolle
- Qualitätsprüfer:in: Produkt komplett durchlaufen lassen, dann wenige klare Punkte sammeln.
- Priorisierer:in: verhindert „alles optimieren“ (max. 1–2 Ausbesserungen).
- Ziel-Moderator:in: Rückbezug auf D: „Erfüllt es Ziel-Satz und Muss-Punkte?“
- Loop-Entscheider:in: klein → K; groß → zurück zu E.
Zeitlicher Rahmen
- 15–30 Minuten (je nach Umfang und Anzahl Ausbesserungen).
- Wenn T länger dauert: meist fehlen klare Prioritäten oder E-Qualität war zu niedrig.
Arbeitsprotokoll: Was muss rein?
- Ziel-Check (D): erfüllt / teilweise / fehlt (kurz begründet)
- Finale Änderungen (max. 2 Prioritäten)
- Entscheidung: fertig oder zurück zu E (und warum)
So moderierst du die finale Sichtung
- Einmal komplett ansehen/anhören/lesen – ohne Unterbrechung.
- Danach: 3 Notizen pro Gruppe: stark · unklar · fehlt (🟢/🔴).
- Dann priorisieren: nur 1–2 Änderungen umsetzen.
Wiederaufnahme E (wenn nötig)
- Wenn Ton/Bild/Beispiel fehlt oder unbrauchbar: gezielt neu aufnehmen, dann zurück zu K/T.
- Kommuniziere das als normal: „Iteration ist Teil der Methode.“
Didaktischer Kurzbezug
- Ziel-Check schließt den Kreis (D → T) und macht Lernen sichtbar.
- Priorisierung reduziert kognitive Last und hält den Prozess handlungsfähig (Sweller, 1998).
- Feedback als Handlung (Feed-Forward) statt nur Urteil (Hattie & Timperley, 2007).