aktive Medienarbeit · Lernprodukt

DIREKT

ZUM DIGITALEN
LERNPRODUKT

Start: Klicke auf Definition (D). Danach folgst du dem Ablauf unten.
Ablauf: D → I → R → Peer‑Stop (groß) → E → K → T → (bei Bedarf wiederholen)
Peer‑Notizen in euren Unterlagen: 🟢 grün = stärken, 🔴 rot = klären.
🧾 Arbeitsprotokoll (Pflicht - die Bewertungsgrundlage!) kurz halten

Führt ein kurzes Protokoll über das ganze Projekt (damit eure Arbeit nachvollziehbar bleibt):

  • Wer hat was gemacht? (Rollen)
  • Was habt ihr gemacht? (phasenweise). Auf jeder Phasen-Seite (D-I-R-E-K-T) ist notiert, was ihr in das Arbeitsprotokoll schreiben müsst.
  • Welche Entscheidungen wurden getroffen (Format/Storyboard/Änderungen)?
  • Welche Probleme gab es – und wie habt ihr sie gelöst?
  • Welche Quellen/Materialien habt ihr genutzt?
👩‍🏫 Hinweis für Lehrkräfte Rahmen, Begründung, Bewertung

Rahmen (Zeit): DIREKT ist für 4–6 Einzelstunden gedacht (ordentliche Produktion + Zeit für Schnitt/Überarbeitung).

  • Stunde 1: D (Zielvorstellung & Idee) + I (Format/Storyboard unter Multimedia‑Regeln).
  • Stunde 2: R (Material/Technik/Setup) + Peer‑Stop groß → Produktionsstart (E).
  • Stunde 3–4: E (Produktion nach Format) + K (Sichtung & szenenweiser Schnitt) → erste Version.
  • Stunde 5: T (Feinschliff, Ziel‑Check aus D, Ausbesserungen) – ggf. gezielt zurück zu E.
  • Stunde 6 (optional): Veröffentlichung/Präsentation + Reflexion.

Warum DIREKT? Es kombiniert klare Struktur (D‑I‑R) mit iterativer Verbesserung (E‑K‑T). Dadurch werden Lernende nicht „ins Offene“ geschickt, sondern erhalten Handlungs‑Leitplanken.

Didaktischer Hintergrund (Kurzbezug):

  • Kognitive Entlastung: Schritte trennen, Inhalte reduzieren (Sweller, 1998).
  • Multimedia‑Lernen: Bild+Sprache zielgerichtet, keine Überfrachtung (Mayer, 2001).
  • Feedback wirksam: Feed‑Up/Back/Forward als „nächster Schritt“ (Hattie & Timperley, 2007).
  • Scaffolding: strukturierte Anleitung statt Minimal‑Guidance (Kirschner/Sweller/Clark, 2006).
  • Aktive Medienarbeit: Lernende produzieren selbst (Handlungs‑ und Ausdruckskompetenz), Lehrkraft moderiert/rahmt.

Voraussetzungen, sonst dauert es länger:

  • Material muss vorab verfügbar sein (z. B. Scheren, Papier/Pappe, Stifte, Requisiten, Stativ).
  • Digitale Tools sollten bekannt sein (Schnitt/Audio/Layouts). Wenn nicht: Extra‑Einführung einplanen.
  • D/I/R lassen sich stark verkürzen, wenn du klare Rahmenvorgaben gibst (Formatvorgaben, Längenlimit, Pflicht‑Elemente). So bleibt mehr Zeit für E‑K‑T.

Peer‑Stops:

  • Großer Peer‑Stop (zwischen R und E) ist der wichtigste.
  • Mini‑Peer‑Stops sind optional: gruppenintern oder mit Lehrkraft als Moderation.
  • Peer‑Notizen in Unterlagen markieren: 🟢 stärken / 🔴 klären (kein Extra‑Formular).

Arbeitsprotokoll (für nachvollziehbare Benotung):

  • Jede Gruppe führt ein Projekt‑Log: Entscheidungen, Änderungen, Probleme, Lösungen, Rollen, Quellen.
  • Das Protokoll macht Leistung & Prozess transparent (auch bei Gruppenarbeit).
Quellen: Sweller (1998); Mayer (2001); Hattie & Timperley (2007); Kirschner/Sweller/Clark (2006). Vollständig: Quellen.