aktive Medienarbeit · Lernprodukt

R · Ressourcen

Jetzt wird alles startklar gemacht: Format, Technik, Material und Rollen. Danach folgt der große Peer‑Stop (zwischen R und E).
🛑 Peer‑Stop Medienbox

Du machst

Material & Technik organisieren: Setup, Dateien, Rollen klären, Tests.

Du hast

Die Planung soll auf Basis eures Storyboards und mit Hilfe der Einteilungen aus den D-I-Phasen erfolgen.

Zeit

10–15 Minuten


🧾 Arbeitsprotokoll
  • Materialliste (analog und digital) + Toolliste (digital) -> Wenn du etwas Digitales hast, dann lad es in die Cloud hoch und teile es mit deiner Lehrkraft.
  • Rollen + Ordnerstruktur
  • Setup‑Check (Ton/Bild/Licht)
  • Ergebnis aus dem Peer-Stop

🧰 Checkliste: Startklar? aufklappen
  • Ton‑Test (10 Sekunden): Sprache klar, kein Hall.
  • Bild/Licht: hell, ruhig, sinnvoller Bildausschnitt.
  • Material: Requisiten/Diagramme/Quellen bereit.
  • Tool: Schnitt/Design‑Tool geöffnet, Projekt/Ordner angelegt.
🗂️ Ordner & Rollen (damit ihr nicht durcheinander kommt) aufklappen
  • Ordnerstruktur: /Projektname/Material/Audio/Video/Schnitt/Export
  • Dateinamen: Szene01_v1, Szene01_v2 (damit nichts verloren geht)
  • Rollen: Moderation · Technik · Schnitt · Faktencheck (eine Person kann mehrere Rollen haben und es kann auch andere Rollen geben, die ihr selbst definiert!)
📋 Mini‑Materialliste (je nach Format und Szene) aufklappen

Vor dem Dreh einer Szene ist es sinnvoll, dass man sich die Materialien für die Szene bereitlegt. Das gilt sowohl für Moderationskarten beim Podcast, als auch für Requisiten bei Videos oder Notizen für Abschnitte beim Handout.

  • Legevideo/Stop‑Motion: Karten/Bilder, Klebeband, Stift, fester Kamerastand
  • Screencast: ruhiger Desktop, relevante Dateien offen, Notizen daneben
  • Podcast: Leitfaden, ruhiger Raum, Mikro/Handy nah an der Stimme
  • Handout: Überschriften‑Gerüst, Beispiele, Quellen, Bilder (lizenzklar)
  • ...
✅ 60‑Sekunden‑Test (Pflicht) aufklappen

Testet 1 Szene / 1 Abschnitt kurz – bevor ihr richtig produziert.

  • Ton verständlich?
  • Bild ruhig & hell genug?
  • Storyboard passt (Reihenfolge klar)?
🎬 Format nochmal prüfen aufklappen

Oft fällt es auf, dass man - obwohl man jetzt schon sehr viel Planungsarbeit reingesteckt hat -, dass das gewählte Format doch nicht passt. Das ist nicht schlimm! Deine Arbeit geht nicht verloren. Überlege dir, was sinnvoll für das Erreichen deines Lernzieles ist und überdenke das Format ggf. nochmal.

🛑 Großer Peer‑Stop (zwischen R und E) aufklappen

Bevor ihr produziert: Macht ein Interview mit einer anderen Gruppe. Nutzt den Peer-Stop, um euch gegenseitig abzufragen. Das Ziel: Plan checken, bevor Zeit in die Produktion fließt.

Peer‑Stop öffnen →

Hilfestellungen (Medienbox NRW)

Klick nur das an, was du jetzt brauchst. Alles Weitere findest du auf der Modul‑Seite.
💡Aufnahme vorbereiten
Ausstattung bei Film und Radio: Das brauchst Du für die Aufnahme
https://medienbox-nrw.de/lernangebote/ausstattung-bei-film-und-radio-das-brauchst-du-fuer-die-aufnahme/
💡Aufnahme vorbereiten
Aufnahmen richtig vorbereiten
https://medienbox-nrw.de/lernangebote/aufnahmen-richtig-vorbereiten/
🎙️Kamera, Bild & Licht
Ton- und Filmaufnahmen mit dem Handy
https://medienbox-nrw.de/lernangebote/ton-und-filmaufnahmen-mit-dem-handy/
🎙️Kamera, Bild & Licht
Die richtige Beleuchtung: Licht setzen für Fotos und Videos
https://medienbox-nrw.de/lernangebote/die-richtige-beleuchtung-licht-setzen-fuer-fotos-und-videos/
🎙️Ton & Mikrofon
O-Ton, Geräusch und Atmo: Mikrofon richtig einsetzen
https://medienbox-nrw.de/lernangebote/o-ton-geraeusch-und-atmo-mikrofon-richtig-einsetzen/

Peer‑Hinweis

Peer‑Stops sind Gesprächs‑Stopps, keine Extra‑Abgabe. Ihr nehmt euer Ziel (D) und euren Plan (I/R) und bekommt Rückmeldung.

Markiert in euren Unterlagen: 🟢 Grün = „das verstärken/so lassen“, 🔴 Rot = „hier nochmal klären/ändern“.

Nach dem großen Peer‑Stop: setzt zuerst 1–2 rote Punkte um, dann startet ihr E.
Hinweis für Lehrkräfte aufklappen

Phase R (Ressourcen): Material, Technik, Tools und Organisation so vorbereiten, dass E/K/T in 4–6 Stunden realistisch bleibt.

Deine Rolle

  • Organisator:in: Rollen, Dateiablage und Zuständigkeiten klären (Chaos vermeiden).
  • Qualitätswächter:in: Mindeststandards setzen („Ton vor Bild“) und kurze Tests einfordern.
  • Risikomanager:in: Engpässe früh erkennen (kein Mikro, zu wenig Licht, Tool unbekannt) und Lösungen planen.
  • Peer-Stop-Leitung: Partnergruppen zuteilen, Timing moderieren, Fokus auf 🟢/🔴-Markierungen.

Zeitlicher Rahmen

  • 10–15 Minuten Setup + Organisation.
  • + Peer-Stop groß (ca. 10 Minuten, streng getaktet).
  • Wenn R zu lange dauert: Material/Tools fehlen oder sind unbekannt → Projekt droht > 6 Stunden.

Arbeitsprotokoll: Was muss rein?

  • Rollen (wer macht was?)
  • Materialliste (analog: Scheren, Papier/Pappe, Marker, Klebeband, Requisiten …)
  • Toolliste (digital: Schnitt/Audio/Layout) + „bekannt / unbekannt“
  • Setup-Check (Ton/Bild/Licht/Platz/Dateien)
  • Risiken & Lösungen (z. B. „kein Mikro → Voice-Over später“)

So moderierst du die Gruppen

Setup-Check (60 Sekunden) – einmal pro Gruppe:

  1. Ton: 10 Sek Testaufnahme – verständlich?
  2. Bild/Licht: ruhig, hell, kein Gegenlicht?
  3. Organisation: Ordnerstruktur + Dateinamen + Rollen klar?
  4. Material: Alles greifbar? (Scheren/Pappe/Marker/Requisiten)

Peer-Stop groß (zwischen R und E)

  • Partnergruppen zuteilen.
  • Timing strikt: 2–3 Minuten pro Richtung, dann Wechsel.
  • Output: 🟢/🔴 Markierungen in den Unterlagen (kein Extra-Formular).
  • Danach: direkt 1–2 rote Punkte umsetzen, dann E starten.

Worauf du aufpassen musst

  • Tool-Unkenntnis wird spät sichtbar → früh abfragen, ggf. Mini-Einführung einplanen.
  • Ton wird unterschätzt → Mindeststandard setzen („Ton vor Bild“).
  • Chaos in Dateien → Versionierung erzwingen (v1/v2), sonst gehen Fortschritte verloren.

R ist fertig, wenn …

  • Material & Setup getestet sind (Ton/Bild/Licht).
  • Dateiablage & Rollen klar sind.
  • Peer-Stop organisiert ist (Partner & Ablauf klar).

Didaktischer Kurzbezug

  • Vorbereitung entlastet: Gute Ressourcen senken spätere Reparaturarbeit (Sweller, 1998).
  • Feedback als nächster Schritt: Peer-Stop liefert Feed-Forward (Hattie & Timperley, 2007).